Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e. V.

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Frankfurter Tor
Türme am Frankfurter Tor, Friedrichshain 2007, Foto: Sven Reichelt

Der Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e.V. wurde am 22. Januar 2005 gegründet und wendet sich der Erforschung, Publizierung und Darstellung der Berliner Sozial- und Mentalitätsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Protest- und Widerstandsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des einstigen Stralauer Viertels, der Königstadt, Boxhagens, Rummelsburgs, Friedrichsbergs, Stralaus und des Stadtbezirks Friedrichshain zu.
Wir, das sind Physiker, Tischler, Germanisten, Künstler, Rentner, Journalisten, Altenpfleger, Schneiderinnen, Steuerfachberater, Kostümbildnerinnen, Beamte, Geschäftsleute und Historiker. Im Verein arbeiten bodenständige Friedrichshainer der dritten Generation ebenso mit wie Bewohner des Stadtteils, die erst in den letzten Jahrzehnten aus Hessen, Bayern, anderen Teilen Europas oder anderen Kontinenten hier ihre neue Heimat fanden.

Die Geschichte des Berliner Ostens ist eine Geschichte von unten. Sie wird von ihren lokalen Ursprüngen aus betrachtet, aber global gedacht. Dies ist nur durch einen kontroversen, aber vor allem unabhängigen Exkurs in die Vergangenheit möglich, unabhängig von staatlicher oder parteipolitischer Einflussnahme und von wirtschaftlichem Lobbyismus. Zweck des Vereins sind ferner die Förderung des Denkmalschutzes in Friedrichshain, insbesondere des Denkmals Boxhagener Platz, und der Aufbau eines Friedrichshainer Museums, dessen Träger der Verein sein wird. Der Geschichtsverein bewahrt die Erinnerung an Hans Kohlhase, der am 22. März 1540 auf der damaligen Richtstätte am heutigen Strausberger Platz hingerichtet wurde. Unser Mitteilungsblatt mont klamott erscheint monatlich mit historischen Beiträgen und kündigt Ausstellungen und Geschichtsspaziergänge an.

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