Veranstaltungen
Hans Kohlhase Geschichtsspaziergänge 2010
| 11. Mai 2010 |
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Führung: |
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Fabriken, Kneipen und Morde in der Boxhagener Straße |
| Termin: |
Dienstag, 14.00 Uhr |
| Treffpunkt: |
Frankfurter Tor/Warschauer Straße, McDonald, 2 h |
| 19. Juni 2010 |
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Führung: |
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Geschichte der Petersburger Straße |
| Termin: |
Sonnabend, 10.00 Uhr, Teilnahme 8 Euro, ermäßigt frei |
| Treffpunkt: |
Landsberger Allee/Petersburger Straße Kaisers/Blumenladen, 2 h |
| 10. Juli 2010 |
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Führung: |
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Anarchisten in Friedrichshain |
| Termin: |
Sonnabend, 10.00 Uhr mit Fahrrad, Teilnahme 8 Euro, ermäßigt frei |
| Treffpunkt: |
Petersburger Straße 47, 2-3 h |
Ermäßigung: Hartz IV, Jugendliche unter 17 Jahre
Buchlesung & Vernissage mit Günther Hönicke und Udo Klingner
"Spillerkin" - Lesung mit dem Autor Günther Hönicke
und Vernissage des Berliner Malers Udo Klingner
am Samstag, dem 8. Mai 2010.
Beginn der Lesung: 19 Uhr,
im PUB "The Happy Digs", Lenbachstraße 1 Ecke Boxhagener Straße
(Nähe Ostkreuz) in Friedrichshain.
Die Galerie ist bereits um 15.00 Uhr geöffnet.
Günther Hönicke, 1928 in Friedrichshain geboren, in Kinder- und Jugendjahren auch "Spillerkin" genannt, verlebte seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen von 1932 bis 1937 in der Berliner Wühlischstraße 25 und von 1938 bis 1943 in einer Kellerwohnung Lenbachstraße 1.
"Spillerkin" las bereits in den Jahren 1998 und 1999 in diesen Räumen spannende Episoden aus seinem Leben. Diesmal liest er aus dem unveröffentlichten Manuskript "Spillerkin - da war doch noch was!"
Udo Klingner, Diplom-Journalist und Maler-Autodidakt, ist mit Günther Hönicke eng befreundet. Mit seinen Bildern, die vor allem die Schönheit der Natur widerspiegeln, zeigt er die Küstenlandschaften von Wales. In Berlin und Thüringen hatte er bereits Ausstellungen.
Veröffentlichung
Günther Hönicke: Spillerkin - Jahrgang 28. Aus dem Leben eines Berliner Jungen. Erinnerungen von 1928 bis 1952, Zwei-Zwerge-Verlag Berlin 1997 (inzwischen mehrere Auflagen)
Wer Interesse hat, sollte sich entweder unter der E-Mail: Hans.Kohlhase@gmx.de anmelden oder möglichst früh kommen, wegen begrenzter Platzanzahl.
Ehrung für Zenzl und Erich Mühsam
Der Friedrichshainer Geschichtsverein
Hans Kohlhase ehrt Erich Mühsam anlässlich
seines 75. Todestages und Zenzl Mühsam
anlässlich ihres 125. Geburtstages im Juli 2009
mit einer öffentlichen Aktion am 10. Juli
von 15.00 bis 19.00 Uhr vor der Reichelt-Kaufhalle Mühsamstraße/Eckertstraße.
Am 31. Mai 1951 beschloss der Berliner Magistrat,
die Zorndorfer Straße in Mühsamstraße umzubenennen. Zorndorf war 1758 der Ort einer Schlacht
Friedrich II. im Siebenjährigen Krieg. Erst am
29. August 1951 kündigte die "Berliner Zeitung"
die Umbenennung an. Obwohl man ahnte, dass
diese Straße dem deutschen Anarchisten Erich
Mühsam gewidmet war, gab es weder eine öffentliche Würdigung, noch wurde der Name
Erich Mühsam in dem Umbenennungsbeschluss
des Magistrats erwähnt. Auch die "Berliner Zeitung"
schrieb nicht, welcher oder welche Mühsam denn
eigentlich gemeint war.
So ist diese Friedrichshainer Straße die einzige
Mühsamstraße in Deutschland, die ohne einen Vornamen auskommen muss.
Mühsams Ehefrau Kreszentia Mühsam, genannt
Zenzl, war zum Zeitpunkt der Umbennenung
bereits mehr als zehn Jahre Gefangene in Stalins
Lagern. Weitere vier Jahre blieb sie in der Sowjetunion inhaftiert.
Auf Straßenschildern in der Mühsamstraße heißt
es: "Erich Mühsam (1878 - 1934) Schriftsteller; als
Hitlergegner 1934 im KZ ermordet."
Wie in DDR-Zeiten wird verschwiegen, dass
Erich Mühsam Anarchist war, der mit dem Staat,
mit Parlamenten und den Bonzen (Politikern) nichts
am Hut hatte. Verschwiegen wird, wie Zenzl Mühsam
auf ihrem langen Leidensweg den gemeinsamen
Idealen einer Gesellschaft der Freien und Gleichen
treu blieb.
Die historisch-politisch wertvollen Tagebücher
Erich Mühsams der Jahre 1916 bis 1919 werden
weiterhin in Moskau zurückgehalten und in Deutschland machen die "Linken" einen großen Bogen um
das Vermächtnis des außerparlamentarischen
Kampfes von Zenzl und Erich Mühsam.
Zusammen Leben - Dokumentarfilm über den Alltag in Friedrichshain 2008
20. Februar 2009, Freitag, 9.00 Uhr, 10247, Das Haus, Weidenweg 62
21. Februar 2009, Samstag, 21.00 Uhr, 10247, Rigaer Straße 103, Filmrisz
28. Februar 2009, Samstag, 19.30 Uhr, 10249, Petersburger Straße 47, Geschichtsverein Kohlhase
4. März 2009, Mittwoch, 21.00 Uhr, 10245, Simon-Dach-Straße 28, Primitiv Bar
10. März 2009, Dienstag, 21.00 Uhr, 10247, Rigaer Straße 77, tik, Theater im Kino
13. März 2009, Freitag, 19.30 Uhr, 10249, Petersburger Straße 47, Geschichtsverein Kohlhase
21. März 2009, Samstag, 21.00 Uhr, Rigaer Straße 103, Filmrisz
8. April 1009, Mittwoch 21.00 Uhr, Simon-Dach-Straße 28, Primitiv Bar
18. April 2009, Samstag, 18.00 Uhr, Petersburger Straße 47, Geschichtsverein Kohlhase
21. April 2009, Dienstag, 21.00 Uhr, Simon-Dach-Straße 41, Restaurant Mayna
Weiter Aufführungen auf Anfrage.
Sie können auf Wunsch, insbesondere für Gruppen, auch vereinbart werden.
Historische Location-Tour durch Friedrichshain
Expeditionen zu ungewöhnlichen Orten der einstigen Friedrichshainer
Industrielandschaft
Historische Spaziergänge durch den alten Berliner Osten
- Zwischen Königstor und Landsberger Tor
- Volkspark Friedrichshain - Märchenbrunnen, Krankenhaus, Bunker und Denkmäler
- Armenviertel um die Palisadenstraße - Friedenstraße
- Friedhöfe an der Friedenstraße und Landsberger Allee
Georgen-Parochial und St. Petri
- Geschichte der Boxhagener Straße
- Untergegangenes Friedrichsberg am Bahnhof Frankfurter Allee
- Auf den Spuren der Märzkämpfe 1919 um die Frankfurter Allee
- Viehhofsviertel mit Samariterkirche
- Große Frankfurter Straße - Stalinallee - Karl-Marx-Allee
- Verbrecher, Proleten, Kommunisten am Schlesischen Bahnhof
- Rudolf-Platz-Viertel, Osram, Osthafen
- Stralau, sein Fischzug, sein Flaschenwerk und sein geplantes Olympiadorf
- Hinterhoffabriken in der Warschauer Straße
- Friedrichshain und Kreuzberg am Wasser - Gärten, Fabriken, Brücken
- Schriftsteller-Tour: Alfred Döblin, Johannis R. Becher, Erich Mühsam, Adam Scharrer,
Theodor Plivier, Jacob van Hoddis, Karl von Holtei, u.a.
- Am Bahnhof Ostkreuz: Abriss und Neubau
- Anarchisten in Friedrichshain
- Kuhställe und Pantoffelkinos um die Simon-Dach-Straße
- Helenenhof und Knorrpromenade
- Geschichte der Petersburger Straße
- Hexen am Rabenstein, die Geschichte des Strausberger Platzes
- Altes Vorwerk und Kolonie Boxhagen
- Entlang der alten Stadtmauer - Friedenstraße - Memeler Straße/Marchlewskistraße
Spaziergänge/Touren im historischen Zentrum von Berlin
- Um die Nicolaikirche - am Ursprung Berlins
- Unter den Linden
- Vom Berliner Dom zum Alexanderplatz
- Im Scheunenviertel um den Hackeschen Markt
- Am Gendarmenmarkt
Die Termine für die Spaziergänge und Touren werden rechtzeitig veröffentlicht.
Sie können auch telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.
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